Registrierung des Auslaufverhaltens einzelner Legehennen mit einem RFID-System

Sabine G. Gebhardt-Henrich, Ernst K. F. Fröhlich, Frank Burose, Jonathan Fleurent, Michael Gantner, Michael Zähner

Abstract


Im Rahmen einer Studie über die Auslaufnutzung von Legehennen wurde in einem Labortest die Wahrscheinlichkeit der Registrierung eines Niedrigfrequenz-RFID-Systems ermittelt. Im Test wurden auf einer Kunststoff-Plattform befestigte RFID-Transponder mit unterschiedlichen Ausrichtungen und Geschwindigkeiten unter einer unterschiedlichen Anzahl Antennen hindurch bewegt. Die Wahrscheinlichkeit der Registrierung nahm bei einer Geschwindigkeit über 1,5 m/s ab. Im Praxisversuch wurden bei 12 Legehennenställen Antennen vor und hinter jede Öffnung gelegt und eine Stichprobe der Hennen wurde mit Transpondern ausgestattet. Dabei lag die Wahrscheinlichkeit der Registrierung einer Henne bei 94 %. Um die Tiere bis zu einer Geschwindigkeit von 3,2 m/s zuverlässig lesen zu können, müsste die Codierung des Transponders von 64 auf 32 bit reduziert werden. Auf Praxisbetrieben wurde zudem geprüft, ob die zur Transpondererkennung erzeugten Magnetfelder einen Einfluss auf das Auslaufverhalten der Hennen hatten. Dazu wurde das System an einem von zwei Schlupflöchern zeitweise ausgeschaltet. Da die Nutzung der zwei Schlupflöcher dadurch nicht beeinflusst wurde, erscheint das System nach der vorgeschlagenen Modifikation für das Auslaufverhalten von Hennen geeignet.

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DOI: http://dx.doi.org/10.15150/lt.2014.718

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