Untersuchung des Einflusses einer diskontinuierlichen Ablage der P-Unterfußdüngung bei Mais – erste einjährige Ergebnisse von Feldversuchen

Max Bouten, Till Meinel, Wolfgang Kath-Petersen

Abstract


Für eine zügige Jugendentwicklung ist Mais auf eine unmittelbare Verfügbarkeit der notwendigen Nährstoffe angewiesen, da er besonders im Jugendstadium ein eingeschränktes Aneignungsvermögen besitzt. Die P-Versorgung wird in der Praxis häufig durch eine Unterfußdüngung sichergestellt. In der Regel wird hier auf Mehrfachdünger mit Anteilen an Phosphor (P), Stickstoff (N), Schwefel (S) sowie weiteren Nährstoffen zurückgegriffen. Das Düngergranulat wird als kontinuierliches Düngeband parallel zur Saatreihe, auch im Bereich zwischen den Körnern, abgelegt. Dosiert man den Dünger gezielt und konzentriert ihn im Bereich des einzelnen Kornes könnten bis zu 25?% der aufgewendeten Menge eingespart werden. So lassen sich Kosten senken und die Umwelt schonen. Im Rahmen eines durch das BMEL geförderten Forschungsprojektes sollen die Möglichkeiten einer punktgenauen Düngerapplikation untersucht und eine technische Lösung zur Realisierung der punktgenauen Ablage gefunden werden. Die Durchführung des Projektes erfolgt in Kooperation mit der Kverneland Group Soest. In ersten Freilandversuchen mit Diammoniumphosphat konnte die Hypothese einer verbesserten Jugendentwicklung auf verschiedenen Standorten bestätigt werden. Die Versuche zeigten bei den punktuell gedüngten Varianten sogar signifikante Wachstumsvorteile in der Jugendphase.

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DOI: http://dx.doi.org/10.15150/lt.2019.3202

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