Messung der Ammoniakemission und Bestimmung des Emissionsfaktors in der Tierproduktion

Karl-Heinz Krause, Torsten Hinz, Stefan Linke

Abstract


Ammoniakmessungen in einem Stall dienen nicht nur der Erfassung des Systemverhaltens, sondern auch der Bestimmung von Quelldaten für Ausbreitungsberechnungen. Ammoniakmessungen haben gegenüber den Messungen von Geruch, Staub und Keimen den Vorteil, dass sie für den Messzeitraum im Prinzip auf geschlossene Zeitreihendarstellungen führen. Zeitreihen eines Jahres sind nur möglich, sofern der Messaufwand dafür finanziell abdeckt ist. In Anbetracht der hohen Kosten und der Vielfalt an Stallsystemen stellt sich immer wieder die Frage, ob nicht verkürzte Zeitreihen ausreichen, um Schlussfolgerungen treffen zu können. In vorliegender Untersuchung eines Legehennenstalles wird gezeigt, wie aus einer auf wenige Tage begrenzten Zeitreihe Emissionsaussagen in Bezug auf die Messzeit und das Jahr möglich sind – bei allen Unzulänglichkeiten der Messung.

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DOI: http://dx.doi.org/10.15150/lt.2011.887

 

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