Methodenvergleich zur Bestimmung von Brökelverlusten in der Heuernte

Joachim Sauter, Roy Latsch, Oliver Hensel

Abstract


Die mechanisierte Raufutterernte führt zu Bröckelverlusten. Selbst unter besten Voraussetzungen bleiben beim Heuernteprozess 15–20 % des Ertrags als Bröckelverluste auf dem Feld zurück. Unter ungünstigen Verhältnissen können bis zu 60 % des ursprünglich vorhandenen Eiweißes verloren gehen. Seit Anfang der 70er-Jahre setzen sich Landwirte und Forschende mit diesem Problem auseinander. Es wurde frühzeitig erkannt, dass eiweißhaltige Kräuter besonders stark zu Bröckelverlusten neigen. Während 40 Jahren Forschungstätigkeit wurden verschiedene Methoden zur Bestimmung der Verluste eingesetzt, die systembedingt mit entsprechenden Messfehlern behaftet sind. Eine 2009 von der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART entwickelte Methode zum Erfassen der Bröckelverluste wurde in Zusammenarbeit mit der Universität Kassel untersucht.

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DOI: http://dx.doi.org/10.15150/lt.2011.395

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