Aktivitätsmessung bei Kälbern

Dirk Breer, Wolfgang Büscher

Abstract


Erstmals wurden Kälber während der Aufzucht in zwei Praxisbetrieben mit Aktivitätssensoren ausgestattet. Dies geschah mit der Intention, die Tauglichkeit der Sensorik als Frühwarnsystem für Krankheiten zu prüfen. Der Nutzen wird im Vergleich zu den üblichen Informationen, die der Milch-Warmtränke-Automat zur Verfügung stellt, betrachtet. Die hier untersuchten Fußpedometer waren in der Lage, Abweichungen zum Normalverhalten sehr früh zu erkennen. Im Durchschnitt (von über 150 untersuchten Kälbern mit einer Erkrankungsrate von 10 %) konnte ein Aktivitätsrückgang zwei Tage vor einer sichtbaren Krankheitswahrnehmung und einen Tag vor einer Alarmmeldung durch den Tränkeautomaten erzielt werden.

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DOI: http://dx.doi.org/10.15150/lt.2006.1126

 

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