Einfluss organischer Substanz auf die Leistung von Membranen

Winfried Reimann, Jürgen Kern

Abstract


Abwässer aus der Nahrungsmittelindustrie sind durch gelöste organische Stoffe verunreinigt. Kreislaufverfahren mittels Membrantechnik stellen Lösungen zur Kosteneinsparung dar. Mit zunehmender organischer Belastung verringern sich der Filtrat-/Permeatfluss und die Selektivität der Membranen. Melkhausabwasser (CSB = 984 mg/l) kann durch eine Mikrofiltration mit nachfolgender Umkehrosmose aufbereitet werden. Die geforderten Einleitbedingungen werden unterschritten und Prozesswasser für eine Wiederverwendung gewonnen. Für die Aufbereitung von Schlachthofabwasser (CSB = 1737 mg/l) erhöht sich der Aufwand um eine zweite Umkehrosmose-Stufe.

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DOI: http://dx.doi.org/10.15150/lt.2005.1234

 

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