Positionsgenauigkeit und Verfügbarkeit verbessern

Horst Beuche, Hans Jürgen Hellebrand

Abstract


Die satellitengestützte Positionsbestimmung GPS hat sich als besonders geeignet für die Ortungstechnik in der teilflächenspezifischen Feldbewirtschaftung erwiesen. Nur mit der differentiellen Betriebsart DGPS können die Genauigkeitsanforderungen der Feldbewirtschaftung erreicht werden. Bei ungünstigen Bedingungen treten Ausfälle auf. Verbindet man DGPS mit dem unabhängig ermittelten Geschwindigkeitsvektor des Fahrzeuges, können DGPS-Ausfälle überbrückt werden. Mit Radarsensoren wird die Geschwindigkeit gemessen. Zur Richtungsbestimmung könnten magnetfeld- oder drehratensensitive Sensoren Verwendung finden. Leistungsfähigkeit, Preise und Handhabung schränken die Einsetzbarkeit dieser Richtungsgeber ein .Die zusätzliche Verwertung von ortungsrelevanten Daten aus der Feldarbeit, wie das Fahren in geraden Spuren, erweitert die Möglichkeiten zur Richtungs- und Positionsbestimmung. Während der geradlinigen Fahrt kann durch eine regressive Verrechnung von DGPS-Werten die Präzision erhöht und eine genaue Fahrtrichtung abgeleitet werden. Bei DGPS-Ausfall ist dann diese Richtung Grundlage für die Extrapolation des Fahrweges.

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DOI: http://dx.doi.org/10.15150/lt.1998.2416

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