Leistung und Arbeitsorganisation in großen Melkständen

Kerstin Barth, Hartmut Grimm

Abstract


ln fünf Betrieben mit insgesamt neun Melkständen (zehn Melker) wurden langsam melkende Kühe, deren Melkdauer deutlich über dem Median aller Melkdauern lag, markiert . Diese Kennzeichnung kann dem Melker Orientierungshilfen geben, um den Melkablauf in Gruppenmelkständen zu beschleunigen. Dabei werden entsprechend die Rastzeiten verkürzt , wenn genügend „Arbeitsvorrat“ (zusätzliche Melkplätze) vorhanden ist. Ist dies nicht der Fall, wird die gewonnene Zeit für eine intensivere Betreuung der einzelnen Kuh verwendet (Euterkontrolle, Nachmelken). Bei Neuanlagen könnten mehr Melkplätze und eine höhere Melkleistung eingeplant werden, wenn entsprechende Informationsmöglichkeiten für den Melker vorhanden sind.

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DOI: http://dx.doi.org/10.15150/lt.1997.2510

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