Mulch und Direktsaat im Mitteldeutschen Trockengebiet

Josef Papesch, Konrad Steinert

Abstract


Wassermangel beeinträchtigt im Mitteldeutschen Trockengebiet bei Zuckerrüben und Mais die Höhe und Sicherheit der Erträge. Unter diesen Bedingungen ist die konservierende Bodenbearbeitung eine Möglichkeit, um wasser- und kostensparend zu wirtschaften. Voraussetzung für einen wirksamen Verdunstungsschutz ist die vollständige Bedeckung der Bodenoberfläche mit organischen Reststoffen in einer Menge von über 50 dt/ha TM. Da der Zwischenfruchtanbau die Bodenwasservorräte zu stark beansprucht, muss das Stroh der Vorfrucht an der Bodenoberfläche erhalten werden. Mulch- und Direktsaaten mit geschlossenen Auflagen an organischen Reststoffen stellen jedoch hohe Ansprüche an die Saattechnik.

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DOI: http://dx.doi.org/10.15150/lt.1997.2539

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