Großflächige Landbewirtschaftung und Umwelt – Skizzen aus Brandenburg und der Ukraine: Gibt es unterschiedliche Ansprüche an die Technik?

Jürgen Zaske, Manfred Großkopf

Abstract


Großflächige Landbewirtschaftung in den Neuen Bundesländern wird in mehrfacher Hinsicht mit Skepsis betrachtet. Zum einen sind großbetriebliche Strukturen, wie sie sich in der Nachfolge der früheren LPG sowie Volkseigenen Güter (VEG) ergeben haben, politisch nicht sonderlich erwünscht. Zum anderen wird unterstellt, dass diese Betriebe nicht umweltbewusst wirtschaften, Stichwort ausgeräumte Landschaften. Auf der anderen Seite tragen solche Großbetriebe, die in der Regel die Rechtsform von juristischen Personen haben, in erheblichem Maße zur Versorgung mit Agrarprodukten, zur Wertschöpfung und auch zum Erhalt von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum bei. Sie sind durchaus in der Lage, ökonomischen Erfolg und ökologisches Handeln zu verbinden, wie das dargestellte brandenburgische Beispiel zeigt. Das hierbei verfolgte Unternehmens- und Mechanisierungskonzept ließ sich im Falle eines Partnerbetriebes in der Ukraine mit Erfolg übertragen.

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DOI: http://dx.doi.org/10.15150/lt.1996.2791

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