Elektronische Tierkennzeichnung – lnjektate zur Herkunfts- und Qualitätssicherung von Rindfleisch

Georg Wendl, Michael Klindtworth

Abstract


Der seit Jahren zu beobachtende Trend zu reduziertem Fleischkonsum wurde und wird durch Medienberichte über Rinderwahnsinn (BSE), Schweinepest oder Hormonskandale verstärkt, was zu kräftigen Umsatzeinbußen führte. Diese Situation zwingt die Landwirtschaft und die betroffene Wirtschaft zu verstärkter Qualitätssicherung. Maßnahmen zur Qualitätssicherung müssen bei der Herkunftssicherung ansetzen, die eine durchgängige und dauerhafte Tierkennzeichnung erfordert. Dafür werden derzeit visuelle Ohrmarken in Verbindung mit einem Begleitpapier eingesetzt, was einen hohen Dokumentationsaufwand bedeutet. Mithilfe der elektronischen Tierkennzeichnung kann der Herkunftsnachweis entscheidend erleichtert und verbessert werden. Die technische Leistungsfähigkeit, die Transponderinjektion, die Auslesesicherheit, die Ausfallrate und die Entnahme im Schlachthof werden anschließend behandelt.

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DOI: http://dx.doi.org/10.15150/lt.1996.2767

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