Qualitätssichernde Lagerung von Halmgütern

Christian Fürll, Christine ldler, Volkhard Scholz

Abstract


Die unsachgemäße Lagerung von Halmgütern ist mit hohen Trockensubstanzverlusten und mit einer übermäßigen Bildung von Hefen und Schimmelpilzen verbunden. Stäube dieser Herkunft sind deshalb für Arbeitskräfte sehr gefährlich. Bei der Verfütterung an Tiere kann kontaminiertes Halmgut zum Überschreiten der Qualitätsnormen für Lebensmittel führen. Wichtige Voraussetzungen für die Qualitätssicherung der Halmgutlagerung sind Trockensubstanzgehalte über 84 % bei der Einlagerung und der Schutz gegen Wiederbefeuchtung. Die dafür besonders geeignete Unterdachlagerung ist mit hohen Kosten verbunden. Halmgut, das nicht für die Fütterung vorgesehen ist, kann auch mit oder ohne Folienzudeckung im Freien gelagert werden. Für die ungeschützte Lagerung sind großvolumige Diemen mit optimalen Oberflächen anzulegen, die das Eindringen von Niederschlägen erschweren.

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DOI: http://dx.doi.org/10.15150/lt.1996.2772

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