Kontrollierter Fahrverkehr auf Sandböden

Horst Domsch, Rolf Adamek, Katrin Grothe

Abstract


Feste Fahrbereiche haben sich als Leitspuren für die Düngung und den Pflanzenschutz in fast allen Kulturen bewährt. Der Nachteil der Regelspuren besteht in der erhöhten Verdichtung dieses Bodenbereiches, durch die die Regenverdaulichkeit vermindert und die Erosionsneigung erhöht wird. Wird in den Fahrbereichen eine Radlast von 25 kN nicht überschritten, werden die Grobporen zwar schon nach einigen Überfahrten reduziert, doch bleiben auf Sandböden auch bei hoher Überrollhäufigkeit Grobporen erhalten, die eine langsame Infiltration des Regenwassers ermöglichen. Die eingeschränkte Infiltration wird weniger erosionswirksam, wenn größere Spurtiefen ausgeschlossen werden können. Dieses Ziel kann bevorzugt durch eine mehr jährige Regelspurnutzung ohne intensive Lockerung verwirklicht werden.

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DOI: http://dx.doi.org/10.15150/lt.1996.2749

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